8-Wochen-Plan · 2–3 Termine · mit PDF

8 Wochen bis zum Skiurlaub: dein Trainingsplan für zwei oder drei Termine pro Woche

Trainiere zweimal pro Woche Kraft und Kontrolle. Ergänze lockere Ausdauer, wenn sie in deine Woche passt. Die Belastung steigt in kleinen Schritten und wird vor der Reise wieder einfacher.

Sieben unterschiedlich angeordnete SlopeReady-Illustrationen zeigen einbeiniges Kreuzheben, Wadenheben, Dead Bug, seitlichen Ausfallschritt, Wandsitz, seitliche Schritte und Balance entlang einer geschwungenen Trainingslinie
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Wähle zuerst deine Wochenstruktur

Zwei Termine bilden den vollständigen Kern. Die dritte Einheit ist nur sinnvoll, wenn sie nicht mit deinem übrigen Training konkurriert.

Zwei Termine

Mache Einheit A und B mit mindestens einem kraftfreien Tag dazwischen. Beispiel: Dienstag und Samstag.

Drei Termine

Lege eine lockere, vertraute Ausdauereinheit zwischen A und B. Sie wird zuerst gestrichen, wenn die Woche eng wird.

Du trainierst schon

Ersetze ähnliche Unterkörpereinheiten. Zähle Laufen, Radfahren, Wandern, Mannschaftssport und schweres Beintraining mit.

Die Bewegungen sind neu

Nutze in Woche 1 eine Stütze, einen kleineren Bewegungsweg und zwei Sätze. Zusatzlast ist nicht nötig.

Der Acht-Wochen-Kalender

Die Wochentage sind Beispiele. Behalte die Reihenfolge A – optional C – B bei, statt ausgefallene Termine zusammenzuschieben.

Woche 1

Bewegungen lernen z. B. Dienstag · Donnerstag · Samstag
Termin A
Einheit A · 2 Sätze je Übung
Termin C · optional
20–30 Min. lockere, vertraute Ausdauer
Termin B
Einheit B · 2 Sätze je Übung
Schwerpunkt
Finde Varianten, die du ohne Eile kontrollieren kannst. Keine Zusatzlast und keine Wiederholung bis zum völligen Versagen.

Woche 2

Rhythmus bestätigen z. B. Dienstag · Donnerstag · Samstag
Termin A
Einheit A · 2 Sätze
Termin C · optional
25–35 Min. lockere, vertraute Ausdauer
Termin B
Einheit B · 2 Sätze
Schwerpunkt
Wiederhole dieselben Varianten. Wenn jede Wiederholung kontrolliert bleibt, nutze bei einer Übung das obere Ende des Wiederholungsbereichs.

Woche 3

Umfang erhöhen z. B. Dienstag · Donnerstag · Samstag
Termin A
Einheit A · 3 Sätze
Termin C · optional
30–40 Min. lockere, vertraute Ausdauer
Termin B
Einheit B · 3 Sätze
Schwerpunkt
Erhöhe nur die Satzzahl. Bewegungsweg, Tempo und Zusatzlast bleiben wie in Woche 2.

Woche 4

Arbeit festigen z. B. Dienstag · Donnerstag · Samstag
Termin A
Einheit A · 3 Sätze
Termin C · optional
30–40 Min. lockere, vertraute Ausdauer
Termin B
Einheit B · 3 Sätze
Schwerpunkt
Wiederhole Woche 3. Wenn die Position nicht mehr stabil bleibt, nimm die leichtere Variante statt mehr Arbeit.

Woche 5

Eine Variable verändern z. B. Dienstag · Donnerstag · Samstag
Termin A
Einheit A · 3 Sätze · eine kleine Steigerung
Termin C · optional
35–45 Min. lockere, vertraute Ausdauer
Termin B
Einheit B · 3 Sätze · eine kleine Steigerung
Schwerpunkt
Verändere in A und B jeweils nur eine Übung: eine Wiederholung, etwas Bewegungsweg, fünf Sekunden Haltezeit oder eine leichte Last.

Woche 6

Die Steigerung wiederholen z. B. Dienstag · Donnerstag · Samstag
Termin A
Einheit A · wie Woche 5
Termin C · optional
35–50 Min. lockere, vertraute Ausdauer
Termin B
Einheit B · wie Woche 5
Schwerpunkt
Bestätige die gewählten Varianten. Füge keine zweite Steigerung hinzu, nur weil eine Einheit leicht wirkte.

Woche 7

Umfang reduzieren an Reise und Erholung anpassen
Termin A
Einheit A · 2 Sätze
Termin C · optional
20–30 Min. locker oder auslassen
Termin B
Einheit B · 2 Sätze
Schwerpunkt
Nutze nur bekannte Varianten. Keine neue Last, kein größerer Bewegungsweg, keine Sprungserie und kein Maximaltest.

Woche 8

Frisch anreisen nur mit gewohntem Erholungsabstand
Termin A
Eine kurze bekannte Einheit · 2 Sätze
Termin C · optional
Locker gehen oder vertraute sehr leichte Bewegung
Termin B
Kurze zweite Einheit oder auslassen
Schwerpunkt
Hole nichts nach. Lass die zweite Einheit aus, wenn dein normaler Abstand bis zur Reise nicht bleibt oder die Woche bereits voll ist.

Vor A und B: 5–8 Minuten vorbereiten

Nutze ruhige, bekannte Bewegungen. Vor den ersten beiden Hauptübungen folgt ein leichter Probesatz mit kleinerem Bewegungsweg.

  1. 60–90 Sek.

    Zügig gehen oder marschieren

    Erhöhe das Tempo so weit, dass du noch normal sprechen kannst.

  2. 8 Wdh.

    Kniebeuge zu einer Stufe

    Berühre die Stufe leicht und stehe kontrolliert wieder auf.

  3. 6 je Seite

    Flacher rückwärtiger Ausfallschritt

    Setze einen Fuß kurz zurück und kehre ohne Schwung in den Stand zurück.

  4. 8 Wdh.

    Hüftbeugen

    Schiebe das Becken zurück, halte den Rücken lang und richte dich wieder auf.

  5. 8 Wdh.

    Wadenheben

    Hebe die Fersen ruhig an und senke sie vollständig ab.

Einheit A: kontrolliertes Abfangen und hintere Kette

Beende alle Sätze einer Übung, bevor du weitergehst. Arbeite ohne Zeitdruck und beende den Satz, solange die Wiederholungen noch kontrolliert bleiben.

Exzentrischer Step-down mit einem Fuß auf einer niedrigen Stufe und langsam abgesenkter freier Ferse

Übung 1

Exzentrischer Step-down

Umfang
2–3 × 6 je Seite · 3 Sek. absenken
Pause
60–75 Sekunden nach beiden Seiten.

Achte darauf: Stehe mit dem ganzen Fuß auf der Stufe. Senke die freie Ferse langsam und drücke dich kontrolliert wieder hoch. Becken und Standfuß bleiben stabil ausgerichtet.

Einfacher: Nimm eine niedrigere Stufe, halte dich leicht fest oder verkleinere den Weg.

Einbeiniges rumänisches Kreuzheben mit langem Rücken und nach hinten geführtem freien Bein

Übung 2

Einbeiniges rumänisches Kreuzheben

Umfang
2–3 × 6 je Seite
Pause
60–75 Sekunden nach beiden Seiten.

Achte darauf: Schiebe das Becken zurück und führe das freie Bein nach hinten. Stoppe, bevor Rücken oder Becken ausweichen.

Einfacher: Setze die Zehen des freien Fußes hinter dir auf oder berühre eine Wand.

Wadenheben im stabilen Stand vom ganzen Fuß bis auf die Fußballen

Übung 3

Wadenheben

Umfang
2–3 × 10–12 Wiederholungen
Pause
45–60 Sekunden.

Achte darauf: Hebe die Fersen ruhig an, halte oben kurz und senke sie vollständig. Die Sprunggelenke kippen nicht nach außen.

Einfacher: Halte dich an einer Wand fest oder arbeite zunächst beidbeinig.

Dead Bug in Rückenlage mit ausgestrecktem gegenüberliegendem Arm und Bein

Übung 4

Dead Bug

Umfang
2–3 × 6 je Seite
Pause
45–60 Sekunden.

Achte darauf: Halte den unteren Rücken ruhig. Strecke Arm und Gegenseite langsam und atme weiter.

Einfacher: Tippe nur mit der Ferse auf den Boden oder bewege zunächst nur die Beine.

Einheit B: seitliche Kontrolle und Kraftausdauer

Die koordinativ anspruchsvolleren Bewegungen stehen zuerst. Der Wandsitz kommt später und ersetzt keine saubere Ausführung der dynamischen Übungen.

Seitlicher Ausfallschritt mit gebeugtem Arbeitsbein und langem gegenüberliegendem Bein

Übung 1

Seitlicher Ausfallschritt

Umfang
2–3 × 6 je Seite
Pause
60–75 Sekunden nach beiden Seiten.

Achte darauf: Schiebe das Becken über ein Bein zurück. Drücke dich über den ganzen Arbeitsfuß zur Mitte.

Einfacher: Verkleinere Schritt und Tiefe oder halte dich an einer Stütze fest.

Wandsitz mit Rücken an der Wand, stabilen Füßen und kontrolliert gebeugten Knien

Übung 2

Wandsitz

Umfang
2–3 × 20–40 Sekunden
Pause
60 Sekunden.

Achte darauf: Wähle eine Höhe, bei der Füße und Knie stabil ausgerichtet bleiben und du weiteratmest. Beende die Zeit, bevor du dich mit den Händen abstützen musst.

Einfacher: Rutsche weniger tief oder halte 15–20 Sekunden.

Seitliche Schritte in einer flachen Kniebeuge nach links und rechts

Übung 3

Seitliche Schritte im Halbsquat

Umfang
2–3 × 10–16 Schritte insgesamt
Pause
45–60 Sekunden.

Achte darauf: Bleibe in einer flachen Kniebeuge. Setze die Füße kontrolliert auf; Knie und Zehen zeigen in dieselbe Richtung.

Einfacher: Stehe höher und mache weniger oder kleinere Schritte.

Einbeinstand mit langsam kontrollierter Drehung des Oberkörpers nach links und rechts

Übung 4

Einbeinstand mit Rumpfdrehung

Umfang
2–3 × 5 Drehungen je Richtung und Seite
Pause
45 Sekunden nach beiden Beinen.

Achte darauf: Beuge das Standknie leicht. Drehe den Brustkorb langsam und kehre nach jeder Drehung zur Mitte zurück.

Einfacher: Berühre die Wand mit einem Finger und verkleinere die Drehung.

Steigere genau eine Sache

Mehr Arbeit ist nur dann eine Steigerung, wenn die Bewegung kontrolliert bleibt. Wähle pro Einheit höchstens eine der vier Möglichkeiten:

Eine Wiederholung ergänzen

Nutze bei einer Übung das obere Ende des Bereichs. Die anderen Übungen bleiben unverändert.

Etwas Last ergänzen

Verwende bei einer kontrollierten Übung einen leichten Rucksack oder kleine Kurzhanteln. Wiederholungen und Sätze bleiben gleich.

Bewegungsweg vergrößern

Erhöhe Stufenhöhe oder Tiefe nur so weit, wie Becken, Knie und Fuß stabil ausgerichtet bleiben.

Fünf Sekunden länger halten

Verlängere nur den Wandsitz. Beende ihn weiterhin vor dem Verlust der Position.

Wenn ein Termin ausfällt

Eine lückenlose Tabelle ist nicht das Ziel. Behalte die Reihenfolge und den Zweck der Woche:

Nicht doppeln

Hole A oder B nicht am Folgetag nach, wenn dadurch zwei Krafttermine direkt aufeinanderfolgen.

Optionales zuerst streichen

Lass Termin C weg und führe die nächste Kraftsession in der vorgesehenen Reihenfolge aus.

Die Woche nicht verlängern

Ein verpasster Termin wandert nicht automatisch in Woche 7 oder 8. Fahre mit dem nächsten geplanten Termin fort.

Den Grund notieren

Notiere knapp, warum die Einheit ausfiel. Das hilft mehr als eine nachträglich perfekt aussehende Kalenderansicht.

Was belegt ist und was redaktionelle Planung bleibt

Forschung zum alpinen Skisport beschreibt die Verbindung aus technischer Kontrolle, Muskelarbeit und mehreren Energiesystemen. Die Übersicht betrifft vor allem Rennsport; die Studie von Koller und Kollegen untersuchte 24 gesunde, fitte Freizeitskifahrende nach vier Stunden Skifahren. Turnbull, Kilding und Keogh (2009): Physiologie des alpinen Skisports, Koller et al. (2015): Kraft nach vier Stunden Freizeitskifahren

Die ACSM-Übersicht stützt progressives Krafttraining bei gesunden Erwachsenen. Ihre eingeschlossenen Interventionen dauerten mindestens sechs Wochen. Für den Aufbau der willkürlichen Muskelkraft waren zwei oder drei Sätze und mindestens zwei Termine pro Woche vorteilhaft. Das beweist nicht diese Übungsauswahl oder diesen Kalender. American College of Sports Medicine (2026): Krafttraining für gesunde Erwachsene

Kraft und Ausdauer lassen sich in einem Programm kombinieren. Training bis zum Muskelversagen ist kein notwendiger Standard. Die Warm-up-Forschung stützt vorbereitende Bewegung, prüft aber nicht genau diese fünf Schritte. Grgic et al. (2022): Training bis zum Muskelversagen, Huiberts et al. (2024): kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining, Fradkin, Zazryn und Smoliga (2010): Warm-up und körperliche Leistung

Keine Quelle prüft diesen Acht-Wochen-Kalender, die Übungen, Wiederholungen, Pausen, Progressionsregeln oder die Schlussphase als Paket. Die Tapering-Forschung an Wettkampfsportlern und die Suva-Übungsauswahl liefern dafür keine direkte Bestätigung. Bosquet et al. (2007): Tapering bei Wettkampfsportlern, Suva: Fitnessübungen für den Wintersport

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Mit deiner Erlaubnis kann der AI Coach die von dir freigegebenen Apple-Health-Daten zusammen mit deinem gespeicherten Plan als Kontext verwenden. Dauerhafte Planänderungen siehst du vor dem Bestätigen.

SlopeReady zeichnet keine Workouts, GPS-Strecken oder Skitechnik auf.

So funktioniert SlopeReady

Produktverhalten am 12. August 2026 im aktuellen SlopeReady-Code geprüft. Nutzungsbedingungen, Datenschutz

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Im AI Coach von SlopeReady kannst du besprechen, wie diese Vorlage zu deinem gespeicherten Plan und den von dir freigegebenen Apple-Health-Daten passt. Dauerhafte Planänderungen siehst du vor dem Bestätigen.

SlopeReady als Ski-Fitness-App ansehen

Dieser Acht-Wochen-Plan ist eine allgemeine Vorlage für gesunde Erwachsene, die grundlegende Kraftübungen bereits kennen. Er berücksichtigt weder deine Bewegungserfahrung noch deine gesamte Trainingsbelastung, Erholung oder persönliche Situation.